Einjährige Berufsfachschule Ernährung (BFS I Ernährung)

Die Gewerbeschule Nahrung und Gastronomie bietet ab dem Schuljahr 2018/19 wieder die Möglichkeit, in einem Bildungsgang den Mittleren Schulabschluss (MSA) zu erreichen.

 

Bildungsziel und Dauer

Die Berufsfachschule baut auf dem Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) auf und vermittelt neben allgemeinbildenden Lerninhalten eine erste berufliche Bildung in dem gewählten Schwerpunkt.

 

Der Bildungsgang ist zunächst einjährig. Mit einem Notendurchschnitt von 3,5 oder besser erfolgt die Aufnahme in das zweite Jahr der Berufsfachschule.

 

Der Schulbesuch endet nach zweijährigem Vollzeitunterricht mit einer Abschlussprüfung.

 

Unterricht

Die in der BFS erteilten Unterrichtsfächer sind Wirtschaft/Politik, Religion, Sport, Deutsch mit Schriftverkehr, Fachbezogenes Englisch, Fachkunde, Fachbezogene Mathematik, Datenverarbeitung und Fachpraxis (Küche, Restaurant, Bäckerei, Fleischerei, Konditorei).

 

Im Laufe der Schulzeit werden Betriebspraktika durchgeführt, die zum Teil in den Schulferien liegen können. Diese Praktika sollen die Schülerinnen und Schüler an die betriebliche Wirklichkeit heranführen und bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz behilflich sein. Die Teilnahme an dieser schulischen Veranstaltung ist Pflicht. Die Praktika werden von Lehrkräften betreut und von Lehrkräften und Betrieben benotet.

 

Aufnahmebedingungen

Die Aufnahme in die Berufsfachschule Ernährung mit Schwerpunkt Nahrung und Gastronomie kann erfolgen

 

a) nach Abschluss der Gemeinschaftsschule oder einer gleichwertig anerkannten Schulbildung

(Versetzungszeugnis in die 10. Klassenstufe des Gymnasiums)

 

b) bei gesundheitlicher Eignung für diesen Bildungsgang

 

Außerdem ist es sehr wichtig, dass die Bewerberin/der Bewerber über eine ausreichende handwerkliche Veranlagung verfügt.

 

Auswahlgrundsätze

Übersteigen die Bewerbungen die Zahl der Schulplätze, erfolgt die Entscheidung über die Aufnahme auf Grund des Beschlusses der Schulkonferenz gemäß § 63 Schulgesetz überwiegend nach Begabung und Leistung der Bewerberinnen und Bewerber und unter Berücksichtigung sozialer Härten im Einzelfall. Liegt das Zeugnis über den ESA oder das gleichwertige Zeugnis noch nicht vor, ist das letzte Halbjahreszeugnis vorläufig maßgebend.